Ferienfreizeit Gérardmer
Vom 13.10.25 – 17.10.25 sind wir nach Frankreich in die Vogesen gefahren. Genau genommen in das Örtchen Gérardmer. Dort wohnten wir mit insgesamt 18 Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Betreuer*innen in zwei miteinander verbundenen Selbstversorgerhäusern. Am Ankunftstag stand erstmal ein Großeinkauf an. Die Jugendlichen schlossen sich zuvor in kleine Kochgruppen zusammen und sollten dann jeweils an einem Abend für das Essen sorgen. Jede Gruppe war für den Einkauf des Essens selbst verantwortlich, nur die Rechnung übernahm natürlich das Juz.
Am nächsten Tag stand erstmal das Erkunden der Umgebung auf dem Plan. Der allererste Stopp führte uns zum namensgebenden See, dem Lac de Gérardmer. Eine kleine Eisdiele hatte dort geöffnet, also durften sich alle zwei Kugeln Eis aussuchen und in der warmen Sonne genießen. Von dort aus gingen wir in den nahegelegenen Wald und folgten einem Pfad entlang des Flusses „Vologne“ zum „Le Pont d'Amour“. Eine kleine, aber liebenswert aussehende Steinbrücke. Danach ging es zu verschiedenen Aussichtsplattformen, unter anderem zum „Roche du Diable“. Von dort aus konnte man über das ganze Tal blicken. Dann ging es wieder zurück und die Zeit im Haus wurde zum Quatschen, Spielen und Entspannen genutzt.
Mittwochs ging es in die Bonbonfabrik „La Confiserie Bressaude“. Dort konnte sich vor Ort angeschaut werden, wie Bonbons hergestellt werden. Eine Mitarbeiterin erklärte die einzelnen Schritte auf Englisch und zeigte uns von der Herstellung der Bonbonmasse bis zum Pudern in der Kupfertrommel alle Schritte.
Nachdem sich dort alle mit Süßigkeiten eindecken konnten, ging die Fahrt weiter zum „Grand Ballon“, dem höchsten Berg der Vogesen. Leider war es dort ziemlich neblig, aber ein paar motivierte Jugendliche gingen den steilen Pfad trotzdem hinauf. Der Rest wärmte sich im dortigen Bistro mit einer hausgemachten Gemüsesuppe. Da es dort oben ziemlich kalt war, freuten sich nun alle auf den heimischen Whirlpool, also machten wir uns auf den Rückweg.
Da in Gérardmer donnerstags immer Markt ist, gingen wir zeitig los und erkundeten die Stadt. Auf dem kleinen Marktplatz stand auch ein altes Karussell mit klassischen Pferden, Kutschen und Schwänen. Hier wurden die Augen der Jugendlichen ganz groß und so gab es eine Runde Karussell für alle. Danach ging es zur Rodelbahn „La Schlucht“. Dort konnten sie mit Schienenschlitten gemeinsam oder einzeln, den Berg hinunterfahren. Auch das machte allen so viel Spaß, dass es ein paar extra Runden gab, bevor es wieder zurück ans Haus ging. Da dies der letzte gemeinsame Abend war, beschlossen wir zu grillen. Es wurden Salate gemacht, Baguette geschnitten und Würstchen, Käse und Hähnchenbrust gegrillt. Es war für alle etwas dabei.
So ließen wir die Freizeit gemeinsam ausklingen, bevor es am nächsten Morgen wieder zurück nach Hause ging.





