T-Shirt-Aktion: "Ich war's net" im Juz Burbach

T-Shirt-Aktion in Kooperation mit dem Bundesprojekt „Perspektiven im Quartier“.

Unser Shirt mit dem Spruch „Ich war’s net“ in Kooperation mit dem Bundesprojekt „Perspektiven im Quartier“ spielt mit Vorurteilen, Selbstreflexion und gesellschaftlicher Verantwortung.

​​In benachteiligten Quartieren oder Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf wie Burbach sehen sich Jugendliche oder Bewohner*innen oft mit pauschalen Vorurteilen konfrontiert („Da herrscht nur Vandalismus“, „Die Jugend von heute baut nur Mist“). Das Shirt nimmt den klassischen Rechtfertigungsspruch „Ich war’s nicht“ und dreht ihn ironisch um. Es ist ein modischer Protest gegen Stigmatisierung. Es signalisiert: „Steckt mich nicht automatisch in eine Schublade, nur weil ich aus diesem Viertel komme.“

​Außerdem ist es eine Aufforderung zum Mitmachen.

​Das Shirt funktioniert daher als Katalysator für Eigenverantwortung. Es wirft die Frage auf: Wenn du es nicht warst, wer packt dann an? Es fordert die Bewohner*innen humorvoll dazu auf, die Perspektive zu wechseln – weg von passiven Beobachter*innen, hin zu aktiven Gestalter*innen des eigenen Quartiers.

​Ein weiterer Aspekt hinter dieser Idee war die Sichtbarkeit und „Brückenbauen“ im Viertel.

​Jugendliche oder Projektbeteiligte tragen das Shirt, fallen auf und bringen Menschen im Quartier ins Reden. Es bricht das Eis zwischen den Generationen oder zwischen Anwohner*innen und sozialen Institutionen.

​„Ich war’s nicht“ ist ein universeller, fast schon nostalgischer Spruch, aus der Kindheit und Jugend, den alle Generationen kennen und somit fanden wir ihn auch passend .

Das Shirt ist für unsere Jugendlichen ein Mix aus sympathischer Provokation, Community-Stolz und einem Weckruf, nicht wegzusehen, sondern die eigenen „Perspektiven im Quartier“ selbst in die Hand zu nehmen.

Auch Sozialminister Magnus Jung trägt unser Shirt! Vielen Dank für den Support an dieser Stelle 😊