Survival Crafting im Ferienprogramm

Überlebenstraining im Wald

Mit elf Jugendlichen ging es gegen Ende der Sommerferien in den Wald. Wie kann man im Notfall dort überleben? Im Kern gilt die 3er Regel, die uns erklärt in welcher Reihenfolge ein Mensch sich schützen sollte: Niemals 3 Minuten ohne Sauerstoff, 3 Stunden Unterkühlung, 3 Tage ohne Wasser, 3 Wochen ohne Essen, 3 Monate ohne soziale Kontakte und keine 3 Jahre ohne ärztliche Behandlung.

Da im Wald mehr als genug frische Luft vorhanden ist, ging es also erst einmal darum, einen warmen Unterschlupf für die Nacht zu bauen. Mit Laub und Geäst wird zunächst ein isolierter Abstand zum Boden erschlossen. So kann man nachts trocken liegen. Mit einer Astgabel wird anschließend ein Zelt aus drei großen Hölzern gebaut, an die viele kleine Äste angelegt werden. Mit Laub abgeschlossen, hält diese Konstruktion gegen Wind und Regen stand.


Um Wasser abzukochen und Essen zu erwärmen, machten wir uns dann an ein Feuer. Dieses ohne Streichholz und Feuerzeug anzuzünden ist gar nicht so leicht! Aber der Trick: Ein kleiner Funke auf trockenes Gras und Birke und schon ist ein kleines Feuer entfacht. Die ätherischen Öle in der Birke eignen sich perfekt als Zunder.


Zuletzt durften wir unser eigenes Besteck schnitzen. Leider war das viel anstrengender als erwartet! Dank Kursleiter Andi haben wir allerdings auch das geschafft und einiges dazu gelernt. Wir wollen nächstes Jahr noch einmal im Wildcamp das Überleben trainieren - vielleicht sogar mit einer richtigen Übernachtung!


Das komplette und jeweils aktuelle Ferienprogramm sowie alle organisatorischen Infos findet ihr hier.